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Mykotoxine
Allgemein:
Toxine sind Stoffwechselprodukte von Mikroorganismen, Pflanzen oder Tieren, die auf den menschlichen Körper eine giftige Wirkung ausüben. Mykotoxine werden von Pilzen beim Wachstum auf Lebensmitteln und Futtermitteln gebildet. Die wichtigsten Verursacher sind Pilze der Gattungen Aspergillus, Alternaria, Claviceps, Fusarium und Penicillium. Ursachen einer Kontamination sind neben dem Verderb von Lebensmitteln, die Verarbeitung kontaminierter Rohware und ein Übergang der Toxine durch Verfütterung kontaminierten Futters in den tierischen Organismus (carry-over). Bei den Mykotoxinen besteht die Gefahr weniger in einer akuten Vergiftung als in der kontinuierlichen Aufnahme geringer Mengen, weshalb nach dem Prinzip des vorbeugenden Verbraucherschutzes die Mykotoxin-Belastung auf das niedrigste, technisch erreichbare Niveau (ALARA-Prinzip: as low as reasonably achievable) zu senken ist. Aus diesem Grund existieren für Babynahrung besonders niedrige gesetzliche Grenzwerte. Um die Einhaltung dieser Grenzwerte zu überprüfen, bedarf es für diesen Zweck optimierter Analysenmethoden. Da die Analyse und Qualitätssicherung von Babynahrung zu den Kernkompetenzen von Dr. Specht Laboratorien zählt, wurden hierfür die entsprechenden Analysenmethoden etabliert und zählen neben den Pestizid-Rückstandsanalysen zum Service-Spektrum unseres Labores.
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